Hast du dich schon einmal gefragt, warum du funktionierst, wie du es tust? Hast du dich vielleicht schon mal darüber geärgert? Möchtest du dich selbst besser verstehen? Aufhören, dich mit anderen zu vergleichen? Und die wiederkehrenden Selbstzweifel endlich hinter dir lassen?
Die Suche nach der eigenen Identität, nach den Talenten und der beruflichen Bestimmung ist oft ein beschwerlicher Weg. Wir absolvieren dafür Persönlichkeitstests, lesen Ratgeber und versuchen, uns mit Modellen zu identifizieren, die die eigene Individualität ausser Acht lassen. Viele Antworten auf unsere Fragen liegen jedoch näher, als wir glauben: Sie sind uns buchstäblich ins Gesicht und ins gesamte Erscheinungsbild geschrieben. Hier setzt die Lehre der Psychophysiognomik an.
Was ist Psychophysiognomik?
Kurz zusammengefasst: Der Begriff «Psychophysiognomik» beschreibt die Lehre, welche die Psyche – also das Innenleben – in direkten Zusammenhang mit der Physiognomie, dem äusseren Erscheinungsbild, setzt.
Die Psychophysiognomik ist weit mehr als nur das «Lesen von Gesichtern (Face Reading)». Sie ist eine fundierte Lehre vom Ausdruck der Formen, Spannungen, Bewegungsmuster, Mimik, Gestik, der Stimme, Zeichnungen und Handschrift sowie weiteren menschlichen Ausdrucksformen. Sie liefert wertvolle Erkenntnisse darüber, wer wir sind und wie wir als Individuum funktionieren.
Die Psychophysiognomik beruht auf der Erkenntnis, dass Körper, Seele und Geist eine untrennbare Einheit bilden. Alles, was im Innern eines Menschen vorgeht, seine Begabungen, seine Charakterzüge sowie sein Potenzial, drückt sich in der äusseren Form aus.
Begründet wurde diese Lehre vom Deutschen Carl Huter (1861–1912). Er war ein Visionär, der bereits seit seiner Kindheit und Jugend durch jahrzehntelange Beobachtung und Forschung erkannte, dass die körperliche Erscheinung eines Menschen direkt mit seiner Veranlagung zusammenhängt.
Carl Huter verknüpfte biologische Erkenntnisse mit psychologischer Tiefe. Er schuf damit ein Werkzeug, das uns erlaubt, den Menschen in seiner Individualität zu erkennen.
Psychophysiognomik ist demnach nichts anderes als die Lehre der Menschenkenntnis.
Die Naturelle oder Konstitutionstypen
Ein zentraler Pfeiler der Huter’schen Lehre sind die Naturelle oder Konstitutionstypen. Je nach Körperkonstitution haben wir alle verschiedene Interessen, Stärken und Neigungen. Die Naturelle erklären die Grundausrichtung eines Menschen.
Sie basieren auf der Keimblatt-Theorie, die besagt, dass sich jeder Embryo aus drei grundlegenden Zellschichten entwickelt, aus denen jeweils spezifische Organsysteme entstehen. Kurz gesagt: Das äussere Keimblatt bildet die Haut und das Nervensystem, das mittlere die Knochen und Muskeln, während das innere die Verdauungsorgane bildet.
In der Biologie beschreibt dies den fundamentalen Bauplan unseres Körpers. Carl Huter nutzte diese biologische Basis, um daraus die drei Naturelle abzuleiten und die Verbindung zwischen körperlicher Anlage und Charakter zu erklären. So wird die körperliche Beschaffenheit zum Spiegel der individuellen Veranlagung.
Die drei primären Naturelle sind:
· Das Empfindungsnaturell: In Zusammenhang mit dem feinen Nervensystem dominieren beim Empfindungsnaturell die geistige Agilität, Sensibilität und intensive Wahrnehmung. Dies sind feingeistige und feinsinnige Menschen.
· Das Bewegungsnaturell: Diese Menschen haben in Verbindung mit ihrer knochigen, sehnigen und starken Körperkonstitution den Drang nach Bewegung. Sie haben Tatkraft, mögen Struktur und Umsetzung.
· Das Ernährungsnaturell: Diese Körperkonstitution steht für Lebensgenuss, Gemüt und die Fähigkeit, Ressourcen zu verwalten. Es sind gemütvolle Menschen mit einem Sinn für Wirtschaft.
In jedem von uns sind alle drei Organsysteme vorhanden, aber in einer ganz individuellen Mischung. Die Kunst der Psychophysiognomik ist es, das Naturell (= die Grundausrichtung) eines Menschen zu sehen und zu verstehen und dieses in Zusammenhang mit weiteren individuellen Merkmalen zu setzen, die der Mensch hat.
Bei der Persönlichkeitsanalyse kommen demnach weitere individuelle Faktoren wie das Gesicht, die Gesichtszüge, die Stimme, die Biografie und mehr hinzu. Das zusammen ergibt ein Gesamtbild, welches sehr viel über den Menschen aussagt.
Wertvolle Erkenntnisse für deinen Selbstwert
Warum ist eine psychophysiognomische Beratung so wertvoll fürs Selbstvertrauen? Das Problem ist, dass wir uns oft mit anderen vergleichen. Wir denken: «Ich müsste doch belastbarer sein» oder «Warum kann ich das nicht so gut wie meine Kollegin?» oder «Warum habe ich so kurze Beine?», und so weiter.
Die Psychophysiognomik hilft, diesen ständigen Druck ein Stück weit wegzunehmen. Wenn du erkennst, dass du auf der Welt einzigartig bist und Talente mitbringst, die niemand so hat wie du, hilft das dem Selbstvertrauen enorm.
Die Klarheit über deine angeborenen Talente und Begabungen stärkt dein inneres Fundament. Du hörst auf, gegen deine Natur zu kämpfen, und fängst stattdessen an, mit ihr zu arbeiten. Du lebst dein eigenes Leben.
Was du mit dieser Erkenntnis anfangen kannst
Eine psychophysiognomische Beratung ist wie ein Blick in den Spiegel, der dir nicht nur zeigt, wie du aussiehst, sondern auch, was dich als Mensch ausmacht. Sie hilft dir beispielsweise:
- Berufliche Klarheit zu finden: Welche Aufgaben entsprechen deinem Wesen?
- Talente zu erkennen, von denen du vielleicht noch nichts wusstest
- Beziehungen besser zu verstehen: Wenn du weisst, wie du und wie dein Gegenüber tickt, wird die Kommunikation einfacher
- Entscheidungen im Einklang mit deinem Wesen zu treffen, anstatt nur nach dem zu handeln, was dir dein Kopf sagt
Entdecke, was dich ausmacht
Dein Gesicht erzählt deine ganz persönliche Geschichte. Lerne, sie zu verstehen und deine Geschichte bewusst fortzuschreiben.
In meiner Beratung basierend auf der Psychophysiognomik lernst du, welche Eigenschaften Teil deiner Persönlichkeit sind. Du entdeckst deine individuellen Talente, Stärken und Begabungen. Du verstehst, dass du auf der Welt einzigartig bist.